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© 2011 - 2017 Ev.-Luth. Kirchengemeinde, D-21483 Gülzow

Die St.-Petri-Kirche in Gülzow

Bauwerk

Unsere Kirche ist dem Apostel Petrus geweiht (siehe Schlussstein mit Schlüssel über Eingangsportal). Hier kommt die etwas strenge, nüchterne Formensprache des Klassizismus zum Ausdruck. Denn dies war der Baustil, als die St.-Petri-Kirche 1819 an der Stelle älterer Vorgängerbauten fertig gestellt wurde. Baulich wird sie charakterisiert:

St.-Petri-Kirche in Gülzow, Schlussstein mit Petersschlüssel in Faust St.-Petri-Kirche in Gülzow

Ein längs-rechteckiger Feldstein-Saalbau mit niedrigem Walmdach. Außen derb durch breite, verputzte Eckstreifen und ein horizontales Putzband gegliedert, das die hohen Rundfenster zweiteilt. Quadratischer Westturm mit Holz-Kupfer-Helm in Form eines hohen, überkuppelten Zylinders. *)

Das Gebäude ist ein klassizistischer Langbau mit einem flachen Walmdach. Im Westen schließt das Gebäude mit einem quadratischen Westturm ab, über dem sich eine mit Kupfer beschlagener Zylinder erhebt, der in eine Kuppel übergeht.

*) Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Band Hamburg, Schleswig-Holstein, Deutscher Kunstverlag Berlin München, 3. Auflage 2009, Seite 343

Der Innenraum unter dem hölzernen Tonnengewölbe wurde mehrmals umgestaltet, wie eine Fotografie von 1959 erkennen lässt. Damals waren zu beiden Seiten noch Emporen angebracht **)

**) Fotografie aus dem Bestand von Probst a.D. Dr. Augustin.

St.-Petri-Kirche in Gülzow, Innenraum heute St.-Petri-Kirche in Gülzow, Innenraum um 1959

Ausstattung

Die Innenausstattung lässt noch auf die Herren des benachbarten Gutshofes schließen: Von Schack, von Bodeck, von Kielmannsegg.


Die Uhrenglocke ist unser ältestes Kirchengut, sie wurde bereits im 13. Jh. gegossen. Schon fast vier Jahrhunderte läutet die Schack’sche Glocke von 1620.

Der Gotteskasten wurde bereits 1685 erwähnt, fast ebenso lange hängt unser lüneburgischer, barocker Taufengel von 1695 von der Decke. Auch das Altarbild stammt aus dem 17. Jh.

Farbfotos:

Manfred Maronde 2011/2012.

Die Geschichte der Kirche lesen Sie hier.

Und so finden Sie unsere Kirche im Dorf.

Lesen Sie den Artikel „Das kleine Gotteshaus mit dem seltsamen Turm“ aus den „Lübecker Nachrichten“ vom Ostersonntag, 16. April 2017.